Informationen für zukünftige Welpenbesitzer


Dies macht ein idealer Silken Windsprite Besitzer aus

Silken Windsprites sind unserer Meinung nach die idealen Wegbegleiter, wenn man einen anhänglichen, sensiblen, ausgeglichenen und powervollen Seelenhund sucht. Silken Windsprites bezaubern jedoch auch durch ihr feenähnliches und wunderschönes Aussehen. Trotzdem gibt es gewisse Ansprüche, welche die Windsprites an ihre zukünftigen Besitzer stellen:

 

Ein idealer Silken Windsprite Besitzer....

-  hält sich gerne in der Natur auf und joggt, wandert, spaziert, walkt oder reitet gerne.

-  sucht einen treuen Begleiter, welcher Freude und Spass mit seinem Hund haben möchte und kein ehrgeiziger Hundesportler ist.

-  hat in seinem Haus viele bequeme Fleckchen, wie z.B. ein Sofa, viele kuschlige Hundebetten, ein weiches, warmes Bett, etc. welche er noch so gerne mit seinem Vierbeiner teilt.

-  liebt es seinen Liebling stundenlang zu kraulen und zu streicheln.

-  liebt es seinen ständigen Begleiter überall mitzunehmen, sei es in die Ferien, zu Ausflügen, zu Freunden, oder anderem.

-  schätzt das Wesen eines Windhundes und ist bereit ihn artgerecht auszulasten.

-  liebt das sensible, fröhliche, anmutige Wesen des Silken Windsprites.

-   ist bereit, sich auf die sensible Art des Hundes einzulassen und sich darauf anzupassen.


Das sollten Sie sich vor einem Welpenkauf überlegt haben

·      Sind alle Mitglieder meiner Familie mit dem neuen Familienmitglied einverstanden?

Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn mit dem Einzug des neuen Familienmitgliedes der Haussegen schief hängt. Deshalb besprechen Sie mit ihren Familienmitgliedern, ob alle mit dem Neuankömmling einverstanden sind und besuchen sie als Familie die Welpen beim Züchter. Sollte jemand nicht einverstanden sein, ist es auch zum Wohl des Tieres besser, noch etwas zu warten.

 

·      Sind Hunde in meiner Mietwohnung erlaubt?

Dies muss vorgängig mit dem Vermieter bzw. der Verwaltung besprochen werden. Eine schriftliche Bestätigung ist natürlich sehr von Vorteil.

 

·      Habe ich genug Zeit, um mich um meinen Hund zu kümmern, ihn zu beschäftigen und ihm ausreichende Bewegung zu bieten?

Silken Windsprites sind nicht gerne von ihren Menschen getrennt. Vielleicht besteht auch die Möglichkeit den Hund mit zur Arbeit mitzunehmen. Unsere Hunde gehen regelmässig mit zur Arbeit, zaubern dabei allen ein Lächeln auf die Lippen und sind total unkompliziert. Dies sollte jedoch vorgängig mit dem Chef besprochen werden. J Neben der Arbeit, dem Hobby, etc. sollte jedoch genügend Zeit eingeplant werden, um mit dem Silken zu spielen, zu spazieren, zu arbeiten, etc.

 

·      Bin ich bereit mit meinem Hund die Hundeschule zu besuchen und mein Erziehungswissen immer wieder zu reflektieren?

Wir erachten es als sehr sinnvoll eine Hundeschule zu besuchen. Auch wenn man schon mehrere Hunde hatte, kann man immer wieder etwas neues lernen, wobei sich über die Zeit auch gerne kleine Fehler einschleichen. Ausserdem sind vor allem Welpenspielgruppen von unschätzbarem Wert, wobei die kleinen Racker mit Gleichaltrigen spielen und lernen können. Auch wir besuchen regelmässige Trainings und würden sie nicht missen wollen.

 

·      Suche ich einen Hund, weil ich einen Sklaven möchte oder einen treuen Wegbegleiter?

      Windhunde sind sehr stolze und edle Tiere. Vor allem Silken Windsprites sind ihrem Besitzer sehr treu und lieben dessen Nähe. Für Leckerlis sowie fröhliche und liebe Menschenworte tun sie alles. Sie möchten ihrem Besitzer einfach gefallen. Befehlston, strenge Worte sowie liebloser Umgang schadet der lieben Windhundeseele sehr!


Häufig gestellte Fragen

·      Brauchen Windhunde speziell viel Auslauf?

Silken Windsprites benötigen nicht mehr Auslauf als andere Hunderassen. Jedoch lieben sie es, über Wiesen zu flitzen und gemeinsam mit Artgenossen herumzurennen. Dies setzt voraus, dass sich in der Nähe viele Felder befinden, auf welchen sich der Silken Windsprites austoben kann. Sonst reichen normale dreimalige Spaziergänge problemlos aus.

Bei Welpen kann man die Alterswoche als Anhaltspunkt nehmen: 1 Minute Gassigehen pro Lebenswoche genügt vollkommen aus, um den Bewegungsdrang des Welpens zu befriedigen.

 

·      Sind Silken Windsprites schlechte Fresser?

Jein! Es gibt sehr wählerische Exemplare aber auch richtige Fressmaschinen. Wir finden jedoch, dass Silken Windsprite wissen, was gut genug für sie ist und was nicht. Ausserdem besitzen Windhunde einen erhöhten Energiebedarf. Dies sollte sicher beachtet werden.

Unsere eigenen Hunde konnten mit industriell hergestelltem Trockenfutter nichts anfangen, weshalb wir auch schnell auf Barf umgestiegen sind. Jetzt haben sie sich zu richtig leidenschaftlichen Fressern entwickelt, welche ihre nächste Mahlzeit kaum erwarten können. So macht es einfach Freude. J

Hat man sich für eine Futtermarke entschieden, sollte man nicht mehr ständig wechseln. Dies begünstigt Futtermittelallergien. Wenn der Hund seinen Napf nicht leer frisst, sollte er beiseite gestellt werden und bei der nächsten Fütterungszeit wieder angeboten werden. Sonst züchtet man sich einen heiklen Fresser heran. Alle Hunde fressen, wenn sie Hunger haben. Vor einem vollen Napf ist noch kein Hund vor Hunger gestorben. Jedoch testen sie gerne, ob es nicht etwas besseres gibt.

Es ist aber sehr sinnvoll, die Inhalte des Futters genau unter die Lupe zu nehmen und zu überprüfen, ob und wie viel Fleisch und welche allenfalls schädlichen oder unnötigen Zusätze wie z.B. Zucker, Lockstoffe, etc. darin enthalten sind.

 

·      Hündin oder Rüde?

Bei Silken Windsprites sind zwischen Hündinnen und Rüden keine grossen Unterschiede zu erkennen. Beide sind vom Charakter her sehr ähnlich. Bei Hündinnen muss man jedoch bedenken, dass sie 1-2 Mal im Jahr läufig werden. Rüden markieren hingegen besonders gerne. J

Sonst ist es eine persönliche Frage, die man sich selber stellen muss. Am besten lässt man es einfach auf sich zukommen und lässt sich von einem kleinen Hündchen verzaubern, welcher dann einfach ideal passt.

 

·      Wie sollte die Eingewöhnungszeit gestaltet sein?

Sie erhalten von Ihrem Züchter ein kleines Starterpaket, in welchem sich sein bekanntes Futter, eine nach altem Zuhause duftende Decke, etc. befindet. Behalten Sie das Futter sicher für die erste Zeit bei, damit das kleine Tierchen nach dem ganzen Umzugsstress nicht auch noch ein unbekanntes Futter kennen lernen muss. Hat sich der Welpe erst einmal ein bisschen eingelebt, können Sie das Futter gerne durch ihren Favorit auswechseln. In den ersten Tag kann es sein, dass der Welpe schlecht frisst. Dies normalisiert sich jedoch meist schnell wieder und hängt mit all den neuen Reizen zusammen. Gefüttert werden sollte anfangs 3-4 mal täglich. Wenn der Hund älter ist kann es auf 3 oder 2 mal pro Tag reduziert werden. Wasser sollte immer zugänglich sein.

 

Neue Menschen, neue Gerüche, etc. sind viele neue Eindrücke für das neue Familienmitglied. Es macht durchaus Sinn, dem Welpen für die erste Zeit nur zu einzelnen Wohnbereichen Zutritt zu gewähren, damit er oder sie nicht total überfordert ist und auch immer weiss, wo es z.B. in den Garten fürs Pipimachen geht. So werden die Kleinen auch viel schneller Stubenrein und sie erkennen schneller, wenn er oder sie raus muss. Vor allem auch Treppensteigen und das runter- und hochspringen auf z.B. Sofas, sollte zu Beginn noch vermehrt vermieden werden, um die Gelenke zu schonen. Die Welpen sollten vor allem das Treppensteigen in kleinen Einheiten kennen lernen, damit sie es später nicht fürchten.

 

Kleine Hunde sind noch sehr verspielt und geniessen das gemeinsame Spiel mit ihrem neuen Herrchen oder Frauchen sehr. Achten Sie jedoch bei Spielzeugen darauf, dass sich der Welpe nicht verletzen kann oder das Spielzeug sogar verschlucken könnte. Auch die Giftigkeit von Plastikspielzeug sollte berücksichtig werden. Planen Sie pro Tag mehrere kurze Spielzeiten ein. Ein Welpe weiss oftmals noch nicht, wann er müde ist. Diese Aufgaben müssen Sie übernehmen und lernen, wann Schluss ist. Manchmal muss man auch einen Welpen zur Ruhe führen, wie bei einem Kind, welches nicht weiss, wann es müde ist.

Ganz wichtig ist: Nach dem Essen, trinken, schlafen oder spielen sollte der Welpe einen Gang nach draussen machen, um sein Geschäft zu machen. Am besten man sucht sich immer ein gleiches Plätzchen und belohnt z.B. das Pipimachen mit Worten und eventuell einem Leckerchen. So geht das mit dem Stubenrein werden ganz fix.

Für die Dauer eines Spaziergang mit einem Welpen, gilt folgende Fastregel: 1 Minute pro Lebenswoche. Ist ein Welpe beispielsweise 12 Wochen alt, darf man mit ihm  12 Minuten spazieren gehen. 

 

Und als letztes kommen wir noch zum Schlafen. In den ersten Nächten bewährt sich eine Box, welche nicht zu gross aber auch nicht zu klein ist, sehr, damit der kleine Vierbeiner ruhig und ungestört schlafen kann.

Vielleicht weint der Welpe auch in der ersten Nacht. Nehmen Sie die Box auf jeden Fall ganz nah zu sich und lassen Sie ihn spüren, dass er nicht alleine ist.

Der Welpe sollte die Box jedoch bereits kennen. Eine fein duftende und weiche Decke darin ist natürlich ebenfalls sehr von Vorteil. Auf keinen Fall den Welpen rauslassen, wenn er jault oder bellt. So wird die Tragik der Box nur verstärkt. Es lohnt sich sehr, den Welpen an die Box zu gewöhnen, ihn mit Leckerlis immer wieder in die Box zu führen, die Box kurz zu schliessen und wenn der Welpe ruhig ist, dann die Tür wieder zu öffnen. So lernt der Welpe schnell, es passiert nichts Schlimmes, es lohnt sich sogar und ich werde immer wieder rausgelassen. Schnell werden sie die Box als ihren neuen geliebten Schlafplatz annehmen. Wird der Welpe am Morgen unruhig, gehen Sie bitte sofort mit ihm raus. Mit Ausschlafen ist am Anfang nichts. ;) Später können Sie den Welpen auch an ein Bettchen gewöhnen oder ihn gerade direkt mit ins Bett nehmen. Das ist ihnen natürlich am liebsten. =)

Überlegen Sie sich vorgängig, wo der Welpe zukünftig schlafen soll. Es ist verständlich, dass Sie neben dem Sofa nicht auch noch das Bett mit ihrem Vierbeiner teilen möchten. Jedoch haben sich bereits einige Silkens mit ihren überzeugenden Blicken und ihrer Art ins Bett gestohlen. Also entweder spielt es Ihnen keine Rolle oder Sie müssen von Anfang an konsequent sein. Bieten Sie ihrem Liebling auf jeden Fall ein bequemes und kuschliges Schlafplätzchen neben dem Bett in ihrer Nähe an, welches warm und vor Zugluft geschützt ist.

 

·      Was ist mit Impfen, Entwurmen, etc.?   

      Puh, eine schwierige Frage. Dieses Thema ähnelt einer Religion, wobei verschiedene Personen unterschiedliche Meinungen haben und jeder glaubt, nur er habe recht. Wir raten Ihnen, bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Sie tragen die Verantwortung für Ihren Liebling. Lassen Sie sich von unterschiedlichen Personen beraten und lesen Sie verschiedene Literatur, wie z.B. das Buch "Hunde würden länger leben, wenn..." von Dr. med. vet. Jutta Ziegler. Hören Sie sich verschiedene Meinungen an, hinterfragen Sie diese und machen Sie dann das, was Ihnen richtig erscheint. Vertrauen Sie Ihrem Menschenverstand. :)

      Sicher ist, dass Windhunde auf Vieles, wie auch Impfungen, Medikamente, etc. sensibler als andere Hunderassen reagieren. Deshalb sollte man nicht umhinterfragt, alles in seinen Hund hineinstopfen. Oftmals gibt es auch niederschwellige, natürliche Behandlungsmöglichkeiten mit gleicher oder sogar besserer Wirkung.

      Wir haben mit regelmässigen Kotproben, natürlicher Entwurmung sowie serologischen Untersuchungen (Antikörperbestimmung) als Grundlage für Wiederholungsimfpungen gute Erfahrungen gemacht und erzählen Ihnen bei Interesse gerne mehr darüber.

 

·      Was bedeutet, Windhunde sind speziell sensibel?

      Windhunde, natürlich auch Silken Windsprites, sind von Ihrem Wesen her sehr sensibel. Das bedeutet, sie nehmen Stimmungen, Umwelteinflüsse, Medikamente, etc., schneller oder auch vermehrt wahr und reagieren darauf.. Gibt es z.B. in unserem Haus Streit, verschwindet der Rüde sofort, die Hündin versucht schnellstmöglich zu schlichten. Laute Worte, schlechte Stimmung, zu grosser Rummel, laute Geräusche, etc. belasten ihre sensible Hundeseele. Achtet man nicht auf sie, kann es sie auf die Dauer krank machen. Deshalb sollte man seinen Hund gut beobachten. 

      Das bedeutet jedoch nicht, dass man einen "komischen" Hund hat. Nein gar nicht! Unsere Hunde gehen mit in die Stadt Zürich, fahren Zug, Bus, Tram, gehen mit auf Ausstellungen, ins Restaurant, etc. Sie machen alles mit, wenn sie behutsam daran heranführt werden. Man muss sie einfach lieben, diese zarte, wunderbare Hundeseele!

 

 

Die Antworten beruhen auf unseren Erfahrungen, was nicht heisst, dass alles genau so sein bzw. so gemacht werden muss. Jeder Hund ist anders und hat unterschiedliche Bedürfnisse. Dies sollte immer berücksichtig werden.

Bei Fragen oder Unklarheiten dürfen Sie jederzeit auf uns zukommen, auch noch nach Welpenkauf.